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Datalink-Gateway

Als Funktionsdemonstrator wurde das Schnittstellensystem Datalink-Gateway aus der erprobten und erfolgreichen Produktfamilie Link16-Gateway abgeleitet.

Neben den bisher vorhandenen umfangreichen MIDS-Hardware-Schnittstellen wurden die “New NAVY Platforms” Q und R integriert. Zusätzlich unterstützt eine neue JTIDS Class 2-Schnittstelle die Ansteuerung, Emulation und das Monitoring von MILBUS-basierten JTIDS-Varianten und dem MOS (MIDS on Ship).

Als weitere Datenlinks neben Link 16 werden nun VMF, Link 11 und Link 22 mit Analyse und Datensimulationsmöglichkeiten durch das System unterstützt. Die zugehörigen Verarbeitungsroutinen werden dabei erstmals über konfigurierbare XML-Dateien parametrisiert. Dies erlaubt eine einfachere Anpassung an zukünftige Editionen der Datenlink-Standards, da Anpassungen primär in den Konfigurationsdateien und nicht im Source-Code erforderlich sind.

 

 

Erstmals wurde eine Datenlink-Forwarding Fähigkeit zwischen Link 16 und Link 22 nachgewiesen. Auch dazu werden die Regeln für das Forwarding in XML-Dateien abgelegt und bestimmen das Verhalten des Forwarding Processors. Surveillance-, Track- Management und Kommando-Daten werden vom System transparent zwischen den Standards übersetzt und erlauben daher die Verbindung mehrerer unterschiedlicher Netzwerke mit der Möglichkeit, auf einem gemeinsamen Lagebild zu operieren.